Gesellschaft für die Dokumentation von Völkermorden

Herzlich willkommen auf der Homepage unserer Menschenrechtsorganisation

 

 

 

 

Neuerscheinung:

Armenien: Tabu und Trauma Die Fakten im Überblick ist das neue Buch des Völkermord.at Mitbegründers Martin Bitschnau. Das Buch ist seit dem 22. April erhältlich

 

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Am 11. März 2010 hat das schwedische Parlament eine Resolution angenommen welche die systematische Vertreibung und Ermordung der Armenier, Assyrer und Pontosgriechen während des erstem Ersten Weltkrieges als Völkermord anerkannt hat.

Der Völkermord an den Armeniern war schon am 29.3.2000 vom Parlament anerkannt worden. Die Türkei hat bislang ihre Botschafterin zu Beratungen nach Ankara beordert und der Türkische Premierminister Erdogan hat seinen Besuch, der für nächste Woche angekündigt war, abgesagt.

 

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Der außenpolitische Ausschuss des US-Repräsentantenhauses hat am 4. März 2010 mit 23 zu 22 Gegenstimmen die Resolution 252 angenommen. Darin werden die Ereignisse von 1914-1923 die zur fast völligen Vernichtung der Armenier führten, als Völkermord qualifiziert. Der türkische Botschafter wurde nach Ankara beordert. Der Türkische Premierminister Erdogan nennt die Abstimmung eine Komödie.

 

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Der US-Präsident Barack Obama ruft Türken und Armenier auf die Geschichte aufzuarbeiten und anzuerkennen. Presseaußendung des Weißen Hauses 24.04.2009

Zum Artikel

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Der außenpolitische Ausschuss des US-Repräsentatntenhauses hat die Ereignisse im Osmanischen Reich im Bezug auf die Armenier als Völkermord bezeichnet. Ein Denkanstoß für alle Nationen, die noch nicht anerkannt haben.

Zum Beitrag von Voelkermord.at

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Genozidgedenktag, und was geht uns das an?

Gedanken zum Völkermord an den Armeniern von 1915, ein Artikel von unserer Organisation.

Zum Artikel

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Die Petition gegen das Buch „Die Armenierfrage“ von Prof. Dr. Yusuf Halaçoğlu wurde von Armeniern, Aramäern, Kurden, Türken, Menschenrechtsorganisationen und anderen Verbänden unterschrieben. Nach eigenen Angaben vertreten allein die österreichischen Organisationen 50.000-60.000 Mitglieder.

Zur Petitionsseite

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Genozidleugnung soll EU-weit unter Strafe gestellt werden (Standard 19.04.2007)

 

EU-Minister beschließen Strafen für Rassismus

 

„ [...] Eine eigene Liste von Völkermorden, deren Leugnung strafrechtlich verfolgt wird, gibt es keine. Allerdings sagte Berger [Österreichische Justizministerin] zum Genozid an den Armeniern Anfang des 20. Jahrhunderts, es sei klar, dass es sich um Völkermord handle, auch wenn dies nicht explizit angeführt werde. Jedenfalls sei man mit diesem Beschluss einem ‚Europa der Werte‘ näher gekommen, in dem Rassismus und Fremdenfeindlichkeit keinen Platz haben.“

 

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Doğu Perinçek wurde am 12. Dezember 2007 wegen Leugnung des Völkermordes an den Armeniern nach dem §261bis  Rassendiskriminierung in der Schweiz verurteilt! Wir gratulieren der Gesellschaft Schweiz-Armenien (GSA), die als Privatkläger an diesem Verfahren teilnahm.

 

3000 Strafe

9000 Bedingt

1000 Genugtuung

10000 Prozessschädigung für die Gesellschaft Schweiz Armenien (GSA)

6000 Gerichtskosten

 

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Hrant Dink, der preisgekrönte Journalist ist am 19. Januar 2007 von einem nationalistischen Türken auf offener Straße erschossen worden. Teile des Türkischen Sicherheitsapparates scheinen die Ermordung gut zu heißen.

Eine Stellungnahme der Türkischen Botschafters in Wien und ein Nachruf sowie Näheres zur Tat und zu den Entwicklungen danach.

Zur Hrant Dink Seite

 

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